Download e-book for iPad: Religionsgemeinschaften in der direkten Demokratie: by Melanie Zurlinden

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By Melanie Zurlinden

Melanie Zurlinden untersucht die Rolle religiöser Minderheiten in der Schweiz. Anhand von Gruppendiskussionen und publizierten Texten analysiert sie, wie sich freikirchliche, jüdische und muslimische Gemeinschaften in der direkten Demokratie an Kampagnen zu Volksabstimmungen beteiligen. Die Studie fokussiert auf die Diskussionen über Bioethik, Ausländer- und Asylfragen sowie das Religion-Staat-Verhältnis. Die Autorin fragt: Wie positionieren sich religiöse Minderheiten in der Öffentlichkeit? Welche Bedingungen bestimmen ihre Partizipation? Welche Rolle spielen dabei religiöse und nichtreligiöse Argumentationen? Die Untersuchung zeigt, dass die religiösen Minderheiten als öffentliche Akteure Stellung nehmen. Damit bringen sie sich nicht nur in politische Diskurse sondern auch in die Zivilgesellschaft ein und zeigen ihr Interesse an einer öffentlichen Partizipation.

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Unter dem Stichwort Ad-hoc- versus Realgruppe wird diskutiert, wie die Gruppe zusammengesetzt werden soll. Es geht darum, ob die Teilnehmer einer Diskussionsgruppe allein aufgrund soziodemographischer Merkmale und theoretischer Vorüberlegungen zusammengestellt werden können oder ob auch Adhoc-Gruppen sinnvoll sind. Realgruppen bestehen in dieser Form im Alltag, dabei kennen sich alle Teilnehmer persönlich. Lamnek bezeichnet Gruppendiskussionen mit Realgruppen als wünschenswert, da diese Diskussionen eine höhe42 Die Selbstläufigkeit der Gruppendiskussion und damit die gruppeneigene Themensetzung wurden damit unterstützt.

Die Diskussion wurde vom Bundesverband Jüdischer Ärzte und Psychologen in Deutschland zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin durchgeführt, was auf das öffentliche Interesse an der Thematik hinweist. 34 Methoden und Daten wertegeleitete Interesse am Bioethik-Diskurs bestätigt. Aus diesen Gründen wurde das Setting der Gruppendiskussion auf den Bioethik-Diskurs abgestimmt. Die inhaltlichen Vorentscheidungen führten dazu, dass die Positionierungen der Gemeinschaften im Bioethik-Diskurs einen ersten Schwerpunkt meiner inhaltlichen Analyse bildeten.

Während die direktdemokratischen Instrumente für alle Interessenvertreter dieselben seien, gebe es grosse Unterschiede auf diskursiver Ebene (Giugni 2006). Für die vorliegende Studie bedeutet dies, dass sich die Religionsgemeinschaften prinzipiell bei allen Abstimmungen einbringen können, da sie in der direkten Demokratie ein Mitspracherecht besitzen. Daneben verfügen Religionsgemeinschaften je nach personellen, finanziellen und fachlichen Ressourcen und Ansprüchen über unterschiedliche diskursive Möglichkeiten, sich tatsächlich in die öffentliche Debatte einzubringen.

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