Read e-book online Öffentlichkeit – für alle?: Themen und PDF

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By Matthias Begenat

Matthias Begenat geht der Frage nach, wie die Teilhabe von Bürgern an öffentlicher Kommunikation ausgestaltet sein sollte, damit sie sich samt ihrer Belange politisch vertreten fühlen. Die kommunikative Teilhabe wird entlang einer Differenzierung nach politischen Milieus untersucht. Die Befunde zeigen, wie sich Weltanschauungen, Informationsrepertoires und Themendeutungen zu Typen politischer Milieus verbinden und inwiefern die Milieus ihre jeweiligen Anliegen öffentlich verhandelt sehen. Im Vergleich unterscheiden sich die Themenhorizonte der Milieus erheblich und liefern so Hinweise auf eine Fragmentierung öffentlicher Kommunikation.

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Daneben wird die kommerzielle Ausrichtung hinsichtlich der Informiertheit der Bürger allerdings durchaus kritisch gesehen. Wenn der Wert von Nachrichten nicht mehr anhand seines Informationsbeitrags bestimmt werde, sondern nach seiner kommerziellen Verwertbarkeit, dann würde dadurch auch der Beitrag der Medien zur Demokratie beeinträchtigt (Baker, 2006, S. 123; Martinsen, 2009, S. 49). 14 Vor allem gilt dies in Bezug auf die Gesamtheit der durchaus vielfältigen und zahlreichen Foren der Öffentlichkeit, die keineswegs einheitlich vorgeben, welche Themen jeweils gerade gesellschaftliche Relevanz besitzen.

Als Indiz kann für eine folgenreiche Fragmentierung politischer Kommunikation aber die Anschlusskommunikation herangezogen werden. Der Grad der fragmentierten Öffentlichkeit dürfte mindestens dann negative Konsequenzen haben, wenn Personen keine gemeinsamen Gesprächsthemen mehr zur Verfügung stünden (Eilders, 2013, S. 337; Stark, 2013, S. 200). Das Begriffspaar Konsonanz vs. Dissonanz wird in der Literatur zur Fragmentierung für Meinungen und Bewertungen verwendet. Für die Übereinstimmung von Themenagenden werden hingegen die Begrifflichkeiten Fokussierung vs.

46). Die Teilhabe an öffentlicher Kommunikation muss es den Bürgern ermöglichen, Ergebnisse und politische Entscheidungen auch dem entsprechenden politischen Personal zurechnen zu können. Das Kriterium der klaren Zurechnung ist dabei unerlässlich, damit die Bürger wohlinformiert den zentralen und wesentlichen Delegationsmechanismus der politischen Repräsentation, nämlich die Wahl ihrer Volksvertreter, vornehmen können (Gusy, 1989, S. 272; Martinsen, 2009, S. 46). Im liberalen Modell der Öffentlichkeit ist es von hoher Relevanz, ob die auftretenden Akteure, zum Beispiel (Partei- und Verbands-)Funktionäre, in den Arenen der Öffentlichkeit unter sich bleiben oder ob es dem Publikum möglich ist, Sprecher zu finden, die nicht dem „Establishment institutionalisierter politischer Instanzen“ angehören (Neidhardt, 2010, S.

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