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By Sebastian Rausch

Sebastian Rausch legt aus diskursanalytischer Perspektive die grundlegenden Rationalitäten des bildungspolitischen Konzeptes Lebenslangen Lernens offen. Die untersuchten Beiträge der Europäischen Union entwerfen ein dramatisiertes Wandelszenario, auf dessen foundation Programme für Lebenslanges Lernen verbreitet werden. Durch die quantifizierbare Darstellung mithilfe von Indikatoren und Benchmarks sowie die postulierte Bedeutung für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe werden Subjektivierungsangebote gemacht, die eine Verpflichtung zur Teilnahme am Lebenslangen Lernen implizieren. So gerät das Lernen des Einzelnen über die Lebensspanne in den Blick des Regierens. Der Autor liefert einen kritischen Beitrag zur Klärung der Rahmenbedingungen, mit denen Praxis und Wissenschaft der Erwachsenenbildung konfrontiert sind bzw. die sie mitgestalten sollen. Dazu legt der Autor einen foucaultschen Diskursbegriff zugrunde und passt ihn mit methodologischen Überlegungen der wissenssoziologischen Diskursanalyse an den Forschungsgegenstand an.

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Eine unscharfe Differenzierung von politischer und disziplinärer Debatte wird auch deutlich, wenn Dohmens Leitlinien dem erziehungswissenschaftlichen Diskurs zugeordnet werden, wie Dietsche und Meyer (2004, S. 10) es tun. Als politische Leitlinie deklariert und in sprachlich zugespitzter Form ist die Publikation sicherlich keine genuin (bildungs-)wissenschaftliche. Bildungspolitische Dokumente und Argumentationen werden nicht als analysierte Quelle behandelt, sondern argumentativ in die wissenschaftliche Arbeit integriert.

Die Deutung in einer Steigerungsperspektive, die Lernen als Vervollkommnung sieht, korrespondiert mit einem klassischen Bildungsbegriff, als dessen moderne Neufassung sich Lebenslanges Lernen aus dieser Perspektive verstehen lässt. Die Zwangsperspektive dagegen fokussiert auf Verpflichtung und Zumutung zum Zweck permanenter Umstellungs- und Anpassungsbereitschaft in einem ökonomisch geprägten Umfeld. Individuelle Gestaltungsmuster Lebenslangen Lernens konnten auch Hof & Kade (2009) empirisch fundieren.

Exemplarisch Hof 2009, S. ). War die Weiterbildungsteilnahme seit der Jahrtausendwende im Bundesgebiet mit einer Quote zwischen 41 % und 44 % weitgehend konstant, nahmen laut der letzten Erhebung im Jahr 2012 49 % der Befragten an mindestens einer der Veranstaltungsarten im entsprechenden Zeitraum teil. Dieser signifikante Anstieg wird auf die weiter wachsenden Bereiche betrieblicher Weiterbildung sowie nicht-berufsbezogener Weiterbildung zurückgeführt. Nur im kleinsten Bereich der individuellen berufsbezogenen Weiterbildung ist ein Rückgang der Teilnahme festzustellen.

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